Erfolgreicher Betatest von „Katze Q“

Überblick

„Dass diese App Wissen vermittelt und die Zeit am Handy nicht einfach so verdaddelt wird – das ist schön“, kommentiert eine begeisterte Mutter den Betatest, an dem ihr Sohn teilgenommen hat. 


Ende Juli wurde das Mobile Game „Katze Q“ erfolgreich von Kindern, Jugendlichen und ihren Eltern in Dresden getestet. Schon im Oktober soll die App des Exzellenzclusters ct.qmat – Komplexität und Topologie in Quantenmaterialien weltweit veröffentlicht werden. Ziel ist, spielerisch Interesse für Quantenphysik zu wecken. Das Konzept wurde bereits mit einem Preis ausgezeichnet.


Riesige Sitzsäcke, eine fahrbare Couch und viel Limonade – das Handyspiel über das populäre Gedankenexperiment „Schrödingers Katze“ wurde in den Technischen Sammlungen Dresden unter realen Bedingungen getestet, vor allem von 7- bis 15-Jährigen. Anschließend wurde die App durch eine Befragung evaluiert. Damit wurde herausgefunden, wie das Spiel bei der Zielgruppe ankommt und an welchen Stellen letzte Änderungen notwendig sind.


Das Mobile Game wurde konzipiert, um vor allem Mädchen spielerisch an Studienoptionen im Bereich Mathematik, Informatik, Natur- und Technikwissenschaft (MINT) heranzuführen. Denn speziell die Physik gehört zu den Disziplinen mit einem besonders niedrigem Frauenanteil. Mit „Katze Q“ geht die Forschungsallianz ct.qmat der Universitäten Würzburg und Dresden einen ungewöhnlichen Weg bei der Nachwuchsgewinnung, da eine sehr junge Zielgruppe angesprochen werden soll.


„Wir haben wertvolles Feedback bekommen und wissen nun, wie wir die Spielhandlung noch einen Tick besser machen können. Besonders cool war, dass das Spiel allen gefallen hat“, kommentiert der App-Designer Philipp Stollenmayer den Betatest.


„Katze Q“ ist die erste Auftragsarbeit des jungen Entwicklers, der seit 2013 schon alle wichtigen Preise im Game-Design gewonnen hat – zuletzt den Apple Design Award 2020. „Wir sind sehr stolz, dass Philipp unser Spiel entwickelt. Er hat Spaß an unserer Quantenwelt gefunden – und das merkt man dem Spiel an“, betonen die beiden Clustersprecher Prof. Matthias Vojta (Dresden) und Prof. Ralph Claessen (Würzburg)

 

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert das Projekt im Rahmen des Ideenwettbewerbs „Internationales Forschungsmarketing“ mit 100.000 Euro.

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Daten & Fakten

04.08.2021

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